Andreas Jopp!





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Deswegen schreibe ich: "Klare Fakten auf den Tisch!"

Geht es Ihnen auch so? Ständig wird man bombardiert mit unsinnigen Mode-Diäten in
Illustrierten. Lifestyle-Journale überschlagen sich mit Tipps, die nichts anderes sind als
versteckte Werbebotschaften oder getürkte Artikel von Herstellern.
Dann gibt es eine Flut schlecht recherchierter Ratgeber und platter TV-Reportagen über
Einzelschicksale, die absolut nichts aussagen. Typischer Auflagen- und Einschaltquoten-
Journalismus.
Schnell ist man sein Geld dann los, für unsinnige Produkte. Heute ist Aloe Vera hip, morgen
Kohlsuppe und später "garantiert" die Apfeldiät den  Abnehmerfolg. Wem und was soll man
glauben? Das meiste davon hat mehr mit Vermarktung zu tun als mit Gesundheit. Mich
ärgert das, als Medizinjournalist.
Grundsätzlich glaube ich erstmal nichts, bevor ich es nicht in publizierten Studien und im
Original gesehen habe. Über Monate hinweg lese ich die neuesten medizinischen Studien,
führe Interviews mit Experten weltweit und erst dann schält sich heraus, was ich meinen
Lesern überhaupt sagen möchte. Was sich lohnt zu wissen, um gesünder und länger zu
leben. Unter einem Jahr intensiver Recherche habe ich noch nie ein Buch geschrieben.
Dabei könnte ich durchaus Ratgeber am Fließband schreiben. Nach Verlagswunsch am
liebsten direkt ins Layout. Das würde nur 3 Monate dauern. Das ist aber nicht meine
Arbeitsweise und es würde mir auch keinen Spaß machen, so zu arbeiten. Ich leiste mir den
Luxus, umfassend zu recherchieren.

Guter Journalismus im Ratgeber-Buchbereich hat für mich drei unverzichtbare Elemente:
•    Intensive, fachkundige Recherche.
•    Spannend, verständlich und vor allem praktisch umsetzbar dies für den Leser
      aufzubereiten.
•    Das Ganze in einen Stil zu verpacken, der Spaß macht zu lesen. Der nie langweilig
      werden darf und zu Veränderungen motivieren sollte.

Das Konzept ist wohl aufgegangen, denn meine Bücher sind inzwischen in 14 Sprachen übersetzt und werden auch in Deutschland nicht nach 2-3 Jahren wie andere Massenware aus den Katalogen gestrichen. Es lohnt sich also doch, ehrliche journalistische Arbeit abzuliefern.